Wenn Sie online spielen, kann es durchaus zu Kosten kommen. Damit sind in diesem Fall nicht nur die Kosten gemeint, die der Erwerb einer Software bedeutet. Wir möchten vielmehr über die Kosten sprechen, die im Spielverlauf online entstehen können. Nachdem man sich ein Game zugelegt hat, kann es durchaus zu einigen “Betriebskosten” kommen, wenn man im Internet mit anderen Gamern, die überall auf der Welt verstreut an ihren Rechnern oder Konsolen sitzen, zusammen spielen möchte.

Besonders wenn Sie per Konsole online spielen wollen, können Sie sich auf monatliche Gebühren einstellen, die für die Nutzung der Online Multiplayer-Funktion anfallen. Aber auch wenn Sie am PC in Welten wie bei World of Warcraft eintauchen möchten, werden laufende Zahlungen fällig. Von den Gebühren, die für die Nutzung Ihrer Internetverbindung zuhause anfallen, wollen wir an dieser Stelle einmal gar nicht sprechen.

Sind Sie ein Fan des iGamings, also dem Spiel im Online Casino, dann ist Ihnen natürlich klar, dass auch hier beträchtliche Kosten anfallen können, wenn man nicht wachsam bleibt. Im Folgenden wollen wir Ihnen einige Tipps geben, an welchen Stellen Sie beim Spiel im Internet besonders auf Ihr hart verdientes Geld achten müssen und wie sich Ausgaben regulieren lassen.

Achtung bei In-Game-Käufen

Selbst bei Spielen, deren Software Sie völlig kostenfrei installieren oder die Sie direkt im Browser spielen können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geld loszuwerden. Das Zauberwort heißt In-Game-Käufe. Damit ist der Erwerb virtueller Güter oder Leistungen innerhalb von Computerspielen gemeint. In Deutschland werden 61% der Einnahmen von App-Stores durch In-Game-Käufe generiert. In asiatischen Ländern sind es sogar 90%. In-Game-Käufe sind aber nicht nur auf Apps für Mobilgeräte beschränkt. Auch wenn Sie am PC oder per Konsole spielen, ist diese Art des Zusatzkaufes mittlerweile gang und gäbe.

Sie können Ihr Geld dabei für zusätzliche Inhalte und Erweiterungen des eigentlichen Games ausgeben oder mit echtem Geld Ihre Spielwährung aufbessern. Weiter können Sie virtuelle Gegenstände oder Lootboxen erwerben, mit denen Ihre Spielfigur aufgewertet wird. Man kann sogar echtes Geld für virtuelle Gegenstände ausgeben, die rein optischer Natur sind und Ihnen ansonsten keinerlei Vorteile im Spiel bringen, wie einen schicken Mantel oder Hut. Das aus möglichen Zusatzkäufen resultierende “pay to win”, also bezahlen, um zu gewinnen, ist bei vielen Spielern verpönt und jeder muss für sich entscheiden, ob er daran teilnehmen möchte.

Besonders sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kinder keine Apps und Spiele nutzen, in denen In-Game-Käufe möglich sind. Die Funktion kann meistens auch deaktiviert werden.

Nutzen Sie die Demoversionen von Spielen

Besonders im Online Casino ist es zu empfehlen, die Demoversionen der Games zu nutzen, bevor echtes Geld eingesetzt wird. So können Sie alle Features gratis testen und Tischspiele oder Automaten kostenlos spielen. So sind Sie bestens mit den Regeln vertraut, wenn Sie dann im Anschluss mit echten Einsätzen spielen, und müssen keine Überraschungen im Spiel befürchten.

Auch in vielen Online Stores, in denen Sie die Games großer Publisher herunterladen, können Sie die Titel zuweilen in einer Demoversion testen, bevor Sie sich dann zum Kauf entscheiden. Bei Preisen, die schnell die 50€-Grenze überschreiten können, lohnt es sich, vorher zu schauen, ob das Spiel auch wirklich gefällt.

Setzen Sie sich Limits

Wenn Sie in einem Online Casino um echtes Geld spielen oder In-Game-Käufe bei anderen Online Games nutzen wollen, sollten Sie Ihre Ausgaben stets genau im Blick behalten. Da das Geld in beiden Varianten besonders schnell über den Tisch geht, ist es manchmal schwer, die Übersicht zu bewahren. Setzen Sie sich daher immer vor dem Spielbeginn persönliche Limits, wie viel Sie maximal ausgeben wollen und können und lassen Sie sich nicht zu mehr hinreißen.

Im Online Casino können zu diesem Zweck auch individuell festgelegte Limits im Spielerkonto eingestellt werden. Dabei ist es auch möglich, spezielle Limits pro Tag, Woche, Monat oder einem anderweitig definierten Zeitraum einzurichten.

Bild von Kevin Phillips auf Pixabay